Miriam Gossing

weddingdress, unworn, 2014

C-Prints auf Hochzeitspapier (gerahmt), je 30 x 20 cm

Online versuchen Frauen ihr eigenes, ungetragenes Brautkleid zu verkaufen, Relikte einer im letzten Moment nicht stattgefundenen Hochzeit. Die Kleider werden deutlich reduziert oder nie verkauft. Es besteht der Aberglaube, es bringe Unglück für die eigene Ehe das Brautkleid einer anderen Frau, deren Hochzeit gescheitert ist, zu tragen. Unerfüllte Sehnsüchte, Aberglaube und das mögliche Scheitern schreiben sich in die geisterhaft anmutenden Bilder des ideell aufgeladenen Kleidungsstücks ein.

2. Projekt

Betreuung: Prof. Johannes Wohnseifer, Prof. Matthias Müller, Prof. Beate Gütschow

Miriam Gossing

9-semestriges Studium (Diplomstudiengang I) an der Kunsthochschule für Medien Köln seit 2009.

Weitere Werke im Rundgang 2015: